Plastische Mosaikkunst leuchtet im Wohnviertel Dortmund-Kurl
- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
„Der Sinn des Daseins liegt zum Teil darin, schön zu sein.
Schönheit wird den Dingen nicht hinzugefügt;
sie ist eine der Quellen ihrer Wirklichkeit.
Nicht sie ruft im Betrachter eine intensive Reaktion hervor;
erst die innere Ordnung der Dinge,
macht sie als Formen überhaupt erkennbar.“
Francesca Aran Murphy
Anfang Mai hat unser das Ausbildungsmodul ‚Auftragsbezogenes Arbeiten‘ des 11. Studienjahrgangs der Mosaikbauschule unter der Leitung von Dr. Robert Kaller, Simone Schwarz und Johanna Blennemann stattgefunden.
Und auch in diesem Jahr ist das innovative Ausbildungskonzept der Mosaikbauschule, im Rahmen des Moduls ‚Fliesenmosaik‘ einen öffentlichen Auftrag anzunehmen und dann im weiteren Ausbildungsmodul ‚Auftragsbezogenes Arbeiten‘ auszuführen, aufgegangen.
Hierzu wurde zunächst ein ernstzunehmender Auftraggeber gesucht, dessen Wahl auf organische, individuell geformte Mosaiksitzskulpturen für den Innenhof einer Wohnanlage in Dortmund-Kurl fiel.
Die künstlerischen freien Formen der Mosaiksitzskulpturen wurden zunächst von Robert Kaller entworfen und geformt. In unserem Modul ‚Fliesenmosaik‘ folgte der Entwurf und die Anfertigung der Mosaikflächen. Nach dem Modul wurden die Sitzskulpturen in einem frostsicheren Fundament eingelassen.
Nun wurden die Mosaikkompositionen inmitten der Wohnsiedlung auf die Betonformen übertragen, ergänzt, verfugt und gereinigt. Durch das Team des Ateliers Robert Kaller wurden abschließend die umlaufenden Bodenmosaiken entworfen, gesetzt, verfugt und gesäubert.
Die lebendigen Formen leuchten nun inmitten einer streng geometrischen modernen Architekturlandschaft. Die gesamte Arbeit wurde vom technischen Leiter der Vonovia geprüft und offiziell abgenommen.
Ein in jeder Hinsicht gelungenes Werk, professionell entworfen und professionell umgesetzt!
Eine Anwohnerin beschreibt: „Schon als die runden organischen Formen noch ohne Mosaiken im Raum standen, veränderte sich die soziale Stimmung auf dem Platz, mit den farbigen Mosaiken waren starke Emotionen spürbar, es entstand eine besondere Stimmung!“
Jeder der 14 Studenten*innen findet nun ein Stück von sich selbst in dieser Gesamtkomposition. Insgesamt wirkten auch drei Gaststudenten von Hamburg bis zur Schweiz an der kunsthandwerklichen Arbeit mit. Sie alle dürfen zu Recht stolz sein!
In unserem nächsten Modul Anfang Juni geht es nun um die eigenständige Erstellung von Skulpturen und deren künstlerische Gestaltung mit Mosaik.





































Kommentare