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Modernes Mosaik in klassischer Arbeitsweise

  • 9. März
  • 1 Min. Lesezeit

"Künstlerisches Handeln bedeutet unter Bedingungen von hoher Ungewissheit und Unsicherheit zu handeln, mit offenen Situationen auch offen umzugehen. Es beschreibt einen Handlungstypus, der ohne vorgefertigte Pläne an Fragestellungen herangeht, der durch den Wechsel von Handeln und Wahrnehmen höchst situativ Prozesse steuern und somit Unerwartetes integrieren und zu individuellen und kreativen Lösungen kommen kann."


Modul 07 des 11. Jahrgangs der Mosaikbauschule Dortmund



Unser Ausbildungsmodul "Modernes Mosaik in klassischer Arbeitsweise" unter der Leitung der Maestra Mosaicista Ruth Minola Scheibler im 11. Jahrgang der Mosaikbauschule Dortmund erlebt künstlerische Krisen, Motiv- und Kompositionssuche, den „Fluch und Segen der freien Kunst“.

Es geht um eine eigenständig motivierte künstlerische Auseinandersetzung mit Konzepten wie Textur, Rhythmus, Farbe, Kontraste, Bewegung und Energie.


Das Motto: "Erübt einen eher poetischen Umgang mit allem, was das Mosaik als Technik so besonders macht." Und so kann eine Geschichte erzählt werden mit inhaltlich qualitativen Konzepten wie etwa:

·       reflektierend und matt (Glas - Stein)

·       groß und klein (Steingrößen)

·       hoch und tief (Steinhöhen)

·       voll und leer (Material und Zwischenraum)

·       Farbverläufe, Farbkontraste, Linien, geometrische Formen


 

Gezeigt und erlernt werden das schrittweise Umsetzen eines individuellen Entwurfs in ein zeitgenössisches Mosaik in direkter Technik direkt auf dem Träger. Ein besonderer Fokus wird auf eine kreative Umsetzung gelegt, die dem Entwurf gerecht wird und die ästhetischen Möglichkeiten der Materialien, sowie die technischen Vorzüge und Besonderheiten des Mosaiks in ihrem vollen Potential zur Geltung bringen.

Man bewegt sich im offenen Raum. Jeder "Kunstsuchende" ist auf sich allein gestellt. Man ist "persönlich" betroffen.

 

Das Kunst- Glück entsteht in der oft überraschenden Begegnung mit sich selbst, d.h. demjenigen, den man am wenigsten kennt.



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