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Keramikmosaik des 9. Jahrgangs

"Die Kunst ist schöner als die Wirklichkeit"

Wladyslaw Tatarkiewicz

 Ausbildungsmodul 06 Keramik

9. Jahrgang der Mosaikbauschule Dortmund

Leitung: Simone Schwarz und Robert Kaller


Die Schulleiterin der Ländchenschule in Schwelm, Frau Zimmermann und die Musikpädagogin Frau Zobel besuchten als Repräsentanten des Kollegiums der Ländchen Grundschule in Schwelm die Mosaikbauschule Dortmund, um dort gemeinsam mit den Studenten des 9.Studienjahres die zuvor erstellten Entwürfe für die Schulhofgestaltung zu betrachten und zu diskutieren.


Es geht um großformatige Wandmosaiken auf den Betonmauern des Schulhofes.

Es wurde zunächst viel Grundsätzliches zur Schulgestaltung besprochen und deren Wirkung auf das heranwachsende Kind.

Aus der Fülle der vorliegenden Entwürfe der Studenten+innen wurde schließlich von den Kindern der Schule ein Entwurf ausgewählt.



Die Studenten bildetet 4 Gruppen a' 4 Personen, bauten/gestalteten Unterlagen aus Papier/Folien/Glasfasernetz und begannen mit der kompositorischen Arbeit, die Entwurfszeichnung auf das Glasfasernetz zu übertragen, das vorhandene farbige Fliesenmaterial zu sichten und die ersten keramischen Mosaikflächen zu gestalten.

Werkzeug und Material müssen nun erst kennengelernt werden.



4 großformatige Mosaikflächen 5 mtr. x 2 mtr. nach einem Entwurf wurden in intensiver gemeinsamer Gruppenarbeit fertiggestellt.

Ein intensiver Arbeitstag am geplanten Mosaikensemble mündet ein in einen gemeinsamen Rundgang der Studenten*innen und einer engagierten Wahrnehmung und Besprechung der entstandenen Arbeiten.

Konstruktiv und sehr künstlerisch empfindsam werden die verschiedenen Gesten und Gestaltungsideen gemeinsam erörtert.

Eine wirklich harmonische kollegiale Stimmung leitet die Arbeiten an, jeder hilft dem Anderen.

 


Die fertig gestellten 4 großen (ca. 5 mtr. x 2 mtr. ), von den Studenten*innen im Ausbildungsmodul "Keramik" erstellten, Wandmosaiken auf Glasfaser - Netz werden zu guter Letzt in händelbare Stücke geschnitten, fortlaufend nummeriert und sorgsam aufeinander gestapelt, um im April im Rahmen des Moduls "auftragsbezogenes Arbeiten" in die Schule zur Montage an den Betonwänden des Schulhofes transportiert zu werden.



Dabei werden auch gelegentlich nicht gut haftende Mosaikteile vorsorglich "nachgeklebt“, damit sie beim späteren Aufbau an der Wand nicht herunterfallen.

Jeder Schritt ist von großer hand-werklicher Bedeutung im Gesamtzusammenhang.

Zugleich werden 4 Papierschablonen erstellt, die als Vorlage für die haftvermittelnde Grundierung an der Betonmauer dienen.

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